Klemens und Franziska Wangen
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Willkommen zu Pamina's Blog

Hallo und herzlich Willkommen auf Pamina's Blog.

In diesem ersten Beitrag erzähle ich euch, wie wir an Pamina kamen und wie wir die letzten Jahre mit ihr so erlebt haben.

Dieser Blog dient auch dazu, dass unsere Reitbeteiligung und Freunde ihre Eindrücke und Erlebnisse hier niederschreiben können.

Viel Vergnügen beim Lesen

Klemens am 20.6.07 15:38


Pamina kommt zu uns

Ende November 2004 fuhr ich mit meiner Frau Sybille und meiner Tochter Franziska nach Warendorf. Wir wollten uns nur Pferde ansehen, kaufen wollten wir nicht.

In einer Pferdezeitschrift hatten wir uns diverse Verkäufer und Händler ausgesucht und wollten eigentlich zuerst zu einem ganz anderen Stall. Dort war aber das Telefon ständig besetzt und so wählten wir den Händler, der auf unserer Strecke am nächsten lag. Ihr versteht sicher, dass ich den Händler nicht mit Namen nennen möchte.

Wir stellten uns vor und bekamen einen kleinen Einblick auf dem Hof gewährt. Ein typisch münsterländischer Hof, der sehr sauber aussah und vertrauenserweckend wirkte. Nachdem der Händler uns eingige Perde im Stall gezeigt hatte, wurde uns in einer kleinen Halle eine Fuchsstute vorgeführt. Tempramentvoll oder nervös? Das ließ sich nicht eindeutig klären. Wir formulierten vorsichtig in diese Richtung und schwups, wurde das Pferd wieder weggebracht und die nächste Stute kam. Und das war Pamina.

Sie stand ganz ruhig in der Halle und taxierte uns. Nicht lange, aber ausreichend lang. Und ich glaube, sie hatte meinen Nerv getroffen. Die ersten Berührungen waren vorsichtig, doch nur wenige Augenblicke später war schon eine Verbindung da, die wir nicht erwartet hatten.

Pamina lief frei und führte dann im Freispringen uns ihre Sprungkraft vor. Ihr Fell war stumpf, aber der Händler erklärte uns, sie sei gerade erst geschoren worden, dass sei normal.

Franzi durfte mit dem Reiten anfangen und sie sprang mit ihr auch kleine Hindernisse. Danach kam ich dran und auch ich kam direkt mit ihr klar.

Kurze Zeit später wurden wir ins Haus gebeten, es wurde Kaffee serviert und es dauerte nicht lange, da lag plötzlich ein Vertrag auf dem Tisch. Ich wollte noch einmal mit Gesa Holzner vorbei kommen, damit jemand mit mehr Sachverstand sich die Stute ansehen konnte. Aber vergeblich, der Händler verstand sein Handwerk. Gerissen und clever führte er uns zum ersten Pferd und wir konnten nicht wiederstehen.

Eine knappe Woche später wurde Pamina angeliefert. Sie ging ganz leicht vom Hänger und wurde direkt in ihre Box geführt. Eigentlich wollte ich genau das nicht, sondern wollte ihr Gelegenheit geben, sich einmal ausgiebig zu wälzen und in Ruhe anzukommen. Aber da machte irgendwie keiner mit....

Da wir noch keinen passenden Sattel hatten, aber beim Händler natürlich einen erstanden hatten, wurde uns ein Leihsattel Marke "ganz billig" mitgeliefert. Ich durfte sie als erstes reiten. Bis dahin war ich nur mein Schulpferd am Bäumerhof in Mülheim gewöhnt, ein Pferd dass ohne ständiges treiben nicht bereit war auch nur einen Meter zu gehen. Ganz anders Pamina: ganz leichte Impulse genügten und sie gab wirklich alles. Glücksgefühl: ganz extrem hoch.

Es wurde Dezember und der neue Sattel war immer noch nicht da. Immerhin wurde uns angeboten den Sattel doch zu behalten, den wir ja schon hatten. Aber selbst wir als Laien konnten direkt erkennen, dass mit dem Sattel nicht viel los war. Nein, wir bestanden auf unseren Sattel, der dann kurz vor Weihnachten auch kam.

Was wir alle bedauerten, war, dass sie einfach nicht zunahm. Reiten war mit ihr wunderbar, aber zunehmen - Fehlanzeige.

Es wurde Weihnachten und das Desaster begann.

Klemens am 20.6.07 16:19





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